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Essen und Trinken

Frau Schulze Hektik backt: Brot im Topf

Liebe Leser, backen Sie auch gerne selbst Brot? Dann habe ich hier mal für Sie ein neues Rezept, nämlich ein Brot, das im Topf gebacken wird.
von monroe/ct
Foto: Monroe
Foto: Monroe

Empfehlenswerte Töpfe sind: alle Töpfe, die hitzebeständig bis 250 Grad sind und einen dichtschließenden, ofenfesten Deckel haben z.B. gusseiserne Töpfe mit Deckel, ein hochwertiger Edelstahl Topf, oder ein Römer Topf.

Brot im Topf backen? Das Rezept hatte mich neugierig gemacht, und ich habe es ausprobiert und für GUT befunden.

Als Topf hatten wir, wie auch im Rezept angegeben, einen Guss-Topf aus dem Keller geholt. Leider fehlte ihm aber der passende Deckel, und ich habe einen Edelstahl-Deckel genommen.

Der Teig wurde ohne großen Aufwand einfach erstellt. Man benötigt 1 kg Mehl, man könnte auch alle restlichen Mehlsorten, die da sind,  zusammen bringen, stand in dem Rezept. Da hatte ich dann mal die Gelegenheit die angefangenen Tüten zusammen zu schütten bis die Waage die 1000 Gramm anzeigte.
Dazu kamen noch 2-3 gestrichene TL Salz, 1 gestrichener TL Trockenhefe oder 1/6 Hefewürfel. (Als Anmerkung habe ich gelesen, es wird oft viel zu viel Hefe beim Brot backen verwendet!)

800 ml lauwarmes Wasser (bei Vollkornmehl 100ml mehr) Zusätzlich kann man eine Handvoll Walnüsse reingeben, Sonnenblumen-Kerne oder Kürbiskerne, ganz nach Belieben.

Bei meinem ersten Brot kamen zwei Hände voll Walnüsse und etwa 100 Gramm Sonnenblumenkerne, sowie 1 TL Brotgewürz dazu.

Im Original Rezept steht, man soll die Zutaten wie Nüssen und Saaten vorher einweichen, was ich aber nicht gemacht habe. Muss meiner Meinung auch gar nicht sein!

Zubereitung:

Mehl, Salz, Hefe, Nüsse und Kerne nach Wahl in einer großen Schüssel mischen, Wasser zugeben und zu einem Teig verrühren, aber nicht kneten. An einem nicht zugigen Ort, mit einem Geschirrtuch zugedeckt, für mindestens 12 bis maximal 24 Stunden gehen lassen. Meiner musste 20 Stunden im Backofen, wo er gar nicht gestört hat, warten.

Im Rezept steht, am nächsten Tag den Topf mit Deckel bei Ober- und Unterhitze im Ofen auf 250 °C aufheizen.

Bei mir habe ich den Topf bei 230 Grad Umluft aufgeheizt.

Den Teig vom Rand zur Mitte hin einmal ringsherum abschaben und aus der Schüssel in den ofenheißen Topf kippen.

Mit Kreuzkümmel und weiteren Kernen bestreuen, (habe ich leider vergessen) Deckel aufsetzen (Achtung, heiß!) und eine Stunde auf der mittleren Schiene backen.

Da ich ja einen Edelstahldeckel hatte, habe ich die letzten 10 Minuten den Deckel runter genommen, um oben eine schöne Bräune zu erzielen. Die Stäbchenprobe zeigte ein gutes Ergebnis und 10 Minuten, nachdem ich den Topf aus den Backofen genommen  und ihn auf eine Unterlage wegen der Hitze zum Abkühlen gestellt hatte, habe ich das Brot auf ein Gitter zum vollständigen Auskühlen aus den Topf geholt.

Erst da bemerkte ich die fehlenden Körner, die ich vergessen hatte, die ich aber beim nächsten Mal gerne noch oben auf den Teig geben werde!!!

Na ja, eben typisch für „Frau Schulze Hektik“.

Aber geschmeckt hat die erste Scheibe abends beim Abendbrot super, ich wollte nicht bis zum nächsten Morgen mit dem Probieren warten. Wunderbar waren unsere Brotscheiben anzusehen, mit den aufgeschnittenen Körner und den Walnüssen. Das Brotgewürz gab dem ganzen Brot einen wunderbaren Geschmack, und ich werde das nächste Brot im Römertopf backen, den muss ich dann wohl vorher wässern, aber der Deckel kann die ganze Stunde auf dem Topf bleiben.

Die Vorteile für das Backen im Topf waren für mich, nur das Mehl abwiegen, kein langes Teigkneten, die Küchenmaschine musste auch nicht ran geholt werden und schon mit drei Zutaten hatten wir ein sehr leckeres Brot, mit einer tollen Kruste.

Liebe Leser, probieren Sie es, wenn Sie gerne Brot backen doch auch einmal:  Ein Brot im Topf gebacken!

Ihre Frau Schulze-Hektik

 

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