„Nazanins Weltenkino“


zeigt den Film  „The Salesman“, am Freitag, 08.09.17, um 19.00 Uhr, im Bürgerzentrum Schuhfabrik, Königstr. 7, Ahlen. Er bekam den Oscar für den besten fremdsprachigen Film und wird in deutscher Sprache gezeigt. Der Eintritt ist frei.

Kinoplakat

Nazanin Asgari bringt Kino aus aller Welt in die Schuhfabrik

Wer kennt schon einen Kinofilm aus dem Iran, Irak und Südafrika? Wahrscheinlich doch eher wenige. Gelegenheit für solch ungewöhnliche Kinoerlebnisse bietet die neue Filmreihe „Nazanins Weltenkino“. In Kooperation mit dem CinemAhlen präsentiert die Schuhfabrik ab September den filmischen Reichtum aus Ländern, die hier selten mit Kino und Kunst verbunden werden, sondern die in den Medien meistens in Zusammenhang mit Flucht und Entbehrung auftauchen.

Der Auftakt zu der neuen Filmreihe findet am Freitag, dem 8. September um 19.00 Uhr im Saal der Schuhfabrik mit dem iranischen Film „The Salesman“ statt.

Der Gedanke zu der Filmreihe entstand bei der in Sendenhorst lebenden Künstlerin Nazanin Asgari aufgrund persönlicher Erfahrungen, die sie in Deutschland gemacht hat. Ihrer Meinung nach haben Menschen in Deutschland ein verzerrtes Bild von dem Iran. Zu diesem Bild passt es nicht, dass ein Film aus dem Iran kürzlich den Oscar für den besten fremdsprachigen Film erhalten hat. Hier setzt Asgari mit ihrer Idee und der Begeisterung für das Medium Film an: sie möchte manchen eingegrenzten Blick weiten und mit dieser neuen Filmreihe unterschiedliche Facetten von Ländern zeigen.

Alle Filme sind von Nazanin Asgari ausgewählt und werden an den einzelnen Abenden von ihr vorgestellt. Zusätzlich gibt es zu Beginn eine kleine Einleitung zu dem jeweiligen Land. Die Filme werden alle in deutscher Sprache gezeigt und der Eintritt ist frei. Nazanin Asgari legt besonderen Wert auf das gemeinsame Kinoerlebnis und den anschließenden, interessierten Austausch miteinander, zu dem sie jeweils landeskundliche Kenner einladen wird.

„The Salesman“ ist ein packendes Drama, indem zieht ein junges, in Teheran lebendes Ehepaar in eine neue Wohnung um. Nachdem die Frau in der Wohnung attackiert wird, macht ihr Mann sich gegen ihren Willen auf die Suche nach dem Täter. Regisseur Asghar Farhadi kreiert geschickt einen Film voller ambivalenter Konflikte und offenen Fragen nach Recht und Unrecht. Weitere Termine für das Weltenkino sind am 13. Oktober und 6. November.

Das Projekt wird im Rahmen des Interkultur Projektes „Kulturelle Vielfalt - Gelebte Diversität“ vom Bundesministerium des Innern gefördert.

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