Frühlingsboten: Schneeglöckchen läuten den Frühling ein


Die wohl bekanntesten Frühlingsboten sind unsere Schneeglöckchen (botanischer Name: Gallanthus nivalis). Ihr lateinischer Name bedeutet übersetzt „Milchblüte“, was das Erscheinungsbild dieser Blumen genau trifft.

Foto: ga

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Mittlerweile gibt es mehr als 100 Sorten Schneeglöckchen. Sie bilden eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Amaryllisgewächse. Die Heimat der Schneeglöckchen ist Europa und Südwestasien, von Kleinasien über den Kaukasus bis zur Region um das Kaspische Meer. Man findet sie in Waldwiesen, Auen und Laubwäldern; sie bevorzugen feuchte und schattige Standorte im Halbschatten, am Gehölzrand, zwischen Sträuchern und Stauden in humosem, durchlässigem Boden und werden auch gern in Grünanlagen und Gärten gepflanzt. Ihre Erst-Blüte bedeutet den Anfang des Vorfrühlings.

Sobald der Frost seine eisige Umklammerung um Gärten und Winterlandschaften löst, sprießen die schmalen Blätter der ersten Schneeglöckchen aus dem Schnee.

Ihr teppichartiges Ausbreiten kann man selbst in unserer näheren Region bewundern: Bei einem Spaziergang entlang des Prozessionsweges in Ahlen bis in Höhe der Vehrings-Mühle; dort gegenüber haben sie die dem Haus Seppenhagen vorgelagerte Wiese mit ihrem Blütenschnee in ein weisses Meer gehüllt. Auch in der Nähe unserer Bodelschwinghschule an der Warendorfer Straße gibt es eine Wiese in voller Pracht der Schneeglöckchen.