"Niees ut Voerem" - Plattdeutsch auf der Seniorenseite

Auf die Idee, auf der Seniorenseite auch eine plattdeutsche Kolumne einzurichten, brachte uns Hennig Rehbaum, MdL. Er hielt vor dem Landtag in Düsseldorf ein Plädoyer für die plattdeutsche Sprache, für eine Sprache, die in unserer Region immer wieder (und noch) gebraucht wird.
„Libbet van Poggenstohl“ wird uns einmal im Monat mit ihrer Sicht und mit ihren Tagesgeschichten zum/aus dem Dorf unterhalten. Hier die erste Geschichte zum „Seniorenzentrum“ in Vorhelm.

Pils in Vorhelm

Seniorenzentrum (Plattdeutsch)

Jäh, is dat nich schöön „Seniorenzentrum Drüke Möhne“.
Ik häff mi richtig freiet äs ik dat haort häff.

Dat päß to Vörem, biätter äs „Lebenswerk“ or gar „Senioren im Vorhelmer Mittelpunkt“ – dat geiht örverhaupt nich – Mittelpunkt is doch mitten in un nich an’t Enne von’t Kiärspel.

Un ik sien ganz sieker dat Drüke Möhne dat Seniorenzentrum ouk in är groutet Hiärt met inschlött!

Libbet van Poggenstohl 

Seniorenzentrum (Hochdeutsch)

Ja, ist das nicht schön? „Seniorenzentrum Drüke Möhne“? Ich habe mich richtig gefreut, als ich das gehört habe.

Das passt zu Vorhelm besser, als „Lebenswerk“ oder gar „Senioren im Vorhelmer Mittelpunkt“- das geht überhaupt nicht-.

Mittelpunkt ist doch mitten drin und nicht am Ende vom Kirchspiel. Und ich bin ganz sicher, dass Drüke Möhne das Seniorenzentrum  auch in ihr großes Herz mit einschließt!

Der Meinung ist Lisbett vom Pilz.