Die Ehrenamtskarte


Vor elf Jahren hat die nordrhein-westfälische Landesregierung gemeinsam mit Städten, Kreisen und Gemeinden die Ehrenamtskarte eingeführt, die mittlerweile bereits in über 250 Kommunen existiert- Tendenz steigend.

Die Ehrenamtskarte ist eine persönliche, nicht übertragbare Anerkennungskarte für überdurchschnittliches, ehrenamtliches Engagement. Sie ist landesweit und jeweils für drei Jahre gültig. Gedacht ist die Karte vor allem als Dank für diejenigen, die keine regelmäßigen, pauschalen Aufwandsentschädigungen bekommen.

Auch in Ahlen gibt es die Karte schon seit 2012. Als Voraussetzung gilt ein Engagement von mindestens fünf Stunden pro Woche oder 250 Stunden im Jahr. „Diese Antragsvoraussetzungen sollten die Ehrenamtlichen aber nicht abschrecken. Darin eingerechnet sind auch beispielsweise Vor- und Nachbereitungen oder Fahrtzeiten“, erklärt Lena Leberl von der Leitstelle „Älter werden in Ahlen“. Die Tätigkeit muss seit mindestens zwei Jahren ausgeübt werden. Außerdem muss die Bewerberin oder der Bewerber seinen Wohnsitz in Ahlen haben oder für eine gemeinwohlorientierte Einrichtung in Ahlen tätig sein.

Für die Inhaberinnen und Inhaber einer Ehrenamtskarte gibt es verschiedene Vergünstigungen in allen teilnehmenden Kommunen Nordrhein-Westfalens. Eine Liste zu den landesweiten Vergünstigungen kann unter ehrensache.nrw.de und für Ahlen unter senioren-ahlen.de eingesehen werden. Auskunft darüber erteilt zudem die Leitstelle. Die Liste mit den Vergünstigungen in Ahlen wird derzeit aktualisiert und soll zukünftig erweitert werden. Aktuelle Partner sind beispielsweise das CinemAhlen, die VHS und die Mammut-Apotheke.

Aktuell sind etwas mehr als 200 Personen in Ahlen im Besitz einer Ehrenamtskarte. Interessierte können Formulare für die Beantragung dieser kostenlosen Karte in der Leitstelle „Älter werden in Ahlen“ im Rathaus in Zimmer 541 erhalten. Ansprechpartnerin hierfür ist Anne Althaus, die telefonisch unter 02382/59-743 oder per Mail an althausastadt.ahlende erreichbar ist.