Osterferien


Seit ungefähr einer Woche sind sie da, die Osterferien. Alt und Jung genießen diese schöne Zeit im Frühling.


Foto: M. Grossmann

Schon die alten Römer kannten „feriare“, das Wort für Ferien. An diesen Tagen ruhte das geschäftliche Treiben. In die deutsche Sprache gelangte das Wort durch die Gerichte im 16. Jahrhundert. Feriare, das waren die Tage, an denen keine Gerichtsverhandlungen stattfanden.

Heute sind die Ferien nicht nur auf die Osterfeiertage beschränkt und das erfreut besonders  die Schüler. Gerade an Ostern, wenn das Wetter mitspielt, überlegen sich die Familien, was man gemeinsam unternehmen könnte. Einige Bauernhöfe öffnen ihre Ställe, um ihre neu geborenen Lämmer zu zeigen. Das ist besonders für Kinder ein schönes Erlebnis.

Meistens gibt es aber auch noch Austellungen der „Naturfreunde“ mit Basteltischen für die Kleinen. Für die Erwachsenen ist Kaffee und Kuchen im Angebot oder sogar Würstchen vom Lamm. Wer nach Besichtigung der Lämmer kein Lammfleisch essen mag, für den findet sich in dem reichhaltigen Angebot sicherlich auch ein alternativer Leckerbissen.

Hier haben wir noch ein Gedicht aus längst vergangenen Tagen:

Ein Lämmlein weiß wie Schnee,
wollte einst mit auf die Weide.
Es sprang durch Gras und grünen Klee,
voll ausgelassener Freude.

Am Feldrain lag ein großer Stein,
den wollte es überspringen.
Die Mutter rief: „Kind halte ein, es könnte dir misslingen“.

Es hörte nicht und brach ein Bein,
aus war nun Lust und Springen.
Die Moral von der Geschichte,
man nehme sie zu Herzen:

Die Freuden, die man übertreibt,
verwandeln sich in Schmerzen!

(Verfasser unbekannt)

 

In diese Sinne wünschen wir allen Lesern frühlingshafte Ostertage....
........das Redaktionsteam

 

 

Foto: M. Grossmann/www.pixelio.de